Girls’Day: Straßen.NRW steigert Frauenanteil und bietet viele Karrieremöglichkeiten

von Dorfinfo Lokal Press - - Veröffentlicht am 17. 04 2018

(strassen.nrw). “Mädchen können das auch!” heißt es bei den Initiatioren des bundesweiten Girls’Day. Seit 2001 haben fast zwei Millionen Mädchen Einblicke in Berufe erhalten, die meist von Männern dominiert werden. Straßen.NRW beteiligt sich seit vielen Jahren am Girls’Day und öffnet auch 2018 am Donnerstag (26. April) in vielen Niederlassungen die Türen.

Der Frauenanteil an den Beschäftigen in so genannten MINT-Berufen – also Jobs mit den Schwerpunkten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – ist nach Aussage der Bundesagentur für Arbeit “langsam steigend, jedoch mit 15 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich”. Beim Blick auf die eigene Belegschaft kann Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek da durchaus zufrieden sein: “Straßen.NRW geht mit gutem Beispiel voran. Wir haben in den vergangenen drei Jahren den Frauenanteil bei den Ingenieurinnen steigern können, bei den Neueinstellungen waren es 34 Prozent Frauen.” Es dürfen aus Sicht der Direktorin, die selbst als Diplom-Ingenieurin für Konstruktiven Ingenieurbau lange in der Planung gearbeitet hat, aber durchaus noch mehr werden. Der Landesbetrieb beteiligt sich darum auch an vielfältigen Aktivitäten zur Nachwuchsförderung. Das beginnt im Kindergarten, wo mit Hilfe von Pixi-Büchern deutlich gemacht wird, dass Frauen als Ingenieurin oder Geodätin arbeiten, geht über die Teilnahme am Girls’Day bis hin zum Projekt “ChanceMINT”, welches an der Universität Duisburg-Essen gezielt Studentinnen anspricht.

Die in vielen Bereichen geforderte Quote von 50 Prozent hat Straßen.NRW in den Bereichen Dualer Studiengang Bauingenieurwesen, Baureferendariat und in der Ausbildung im Bereich Vermessung bereits erreicht. Von drei Absolventen, denen 2015 ein unbefristetes Übernahmeangebot gemacht werden konnte, waren zwei weiblich. Blickt man auf den handwerklichen Bereich, also die Straßenwartung, ist auch der Landesbetrieb von einer solchen Quote weit entfernt. Dennoch: Bundesweit beträgt der Frauenanteil im Unterhaltungsdienst gerade einmal 1,8 Prozent. “Wir liegen mit einem Anteil von drei Prozent seit Jahren konstant über dem Durchschnitt”, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Frauen, die die notwendigen Kompetenzen mitbringen, “finden bei uns offene Türen, den Beruf der Straßenwärterin zu erlernen und auch auszuüben.”

 

 

Fakten:

*       Der Anteil der Ingenieurinnen liegt bei Straßen.NRW bei 23 Prozent.

*       In der Verwaltung liegt der Anteil der Frauen im höheren Dienst bei 31 Prozent. Im gehobenen Dienst konnte er in den vergangenen drei Jahren von 49 auf 51 Prozent erhöht werden.

*       Der Landesbetrieb ermöglicht eine Vielzahl von Teilzeitmodellen sowie Telearbeit und Homeoffice. Eine variable Arbeitszeit bietet den Mitarbeitern ein hohes Maß an Zeitsouveränität.

*       In den kommenden zehn Jahren verliert Straßen.NRW 1300 Mitarbeiter allein durch altersbedingtes Ausscheiden. Die Konsequenz: Jedes Jahr müssen mehr als 100 Stellen neu besetzt werden. Der Landesbetrieb hat also ein großes Interesse daran, Nachwuchs für die Arbeit in den Planungs- und Bau- und Unterhaltungsabteilungen zu gewinnen

*       Der Frauenanteil im Bereich Führung liegt bei Straßen.NRW bei 20 Prozent.

*       Bewerbungen für den Girls’Day sind für die unterschiedlichen Regionen unter www.girls-day.de/Radar möglich.

*       Alle Infos zu Ausbildungsplätzen, Stellenangeboten und Karrieremöglichkeiten bei Straßen.NRW gibt es unter www.strassen.nrw.de/unternehmen/karriere.html sowie unter http://www.nrw-verbinden.de/ .

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