Bei Waldarbeiten war nach ersten Angaben eine Person unter einem Baum eingeklemmt worden …

von Dorfinfo Lokal Press - - Veröffentlicht am 8. 12 2014

Sundern-Hachen (Hochsauerland) Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr Sundern sowie der Rettungsdienst in ein Waldstück auf dem Müssenberg in Sundern-Hachen alarmiert. Bei Waldarbeiten war nach ersten Angaben eine Person unter einem Baum eingeklemmt worden. Da sich die Einsatzstelle in einem Waldstück oberhalb von Hachen befand und nur über Waldwege zu erreichen war, gestaltete sich die Anfahrt für die alarmierten Fahrzeuge des Rettungsdienstes, sowie der Löschgruppen aus Hachen und Langscheid schwierig. Eine große Hilfe für die anrückenden Fahrzeuge war ein durch Zeugen des Unfalls gestelltes Lotsenfahrzeug, welches den Einsatzkräften den Weg zum Verletzten wies.

 

Vor Ort konnte der verletzte Waldarbeiter schnell befreit und rettungsdienstlich versorgt werden. Da er sich jedoch eine Beinverletzung zu gezogen hatte und der Transport zum ca. 150m entfernten Rettungswagen über einen steilen Waldhang hätte erfolgen müssen, entschied sich die Notärztin einen Rettungshubschrauber anzufordern.

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Der über die Kreisleitstelle angeforderte Rettungshubschrauber aus Siegen konnte die Einsatzstelle jedoch aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen auf der Flugroute nicht anfliegen und musste den Einsatz abbrechen. Glücklicherweise konnte der Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ aus Köln die Schlechtwetterlage umfliegen und auf einer Lichtung nahe der Einsatzstelle zur Landung gehen, wobei das fliegerische Können des Piloten gefordert war. Das Gefälle des Landeplatzes lag für die Landung des Rettungshubschraubers grade noch im Grenzbereich, so der Pilot.

 

Da in der Zwischenzeit unklar war, ob der Rettungshubschrauber die Einsatzstelle anfliegen kann, wurde vom Löschzug Sundern eine spezielle Schleifkorbtrage zur Einsatzstelle gebracht, mit der der Patient gegebenenfalls den Waldhang hätte hinunter transportiert werden können.

 

Nachdem der Patient, nach der medizinischen Versorgung durch die Notärztin und des Rettungsdienstpersonals, durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum, von der Unfallstelle etwa 500m entfernten Landeplatz getragen worden war, konnte dieser dort zum Transport in eine Unfallklinik nach Dortmund an die Besatzung des Rettungshubschraubers übergeben werden.

 

 

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